Inhaltsübersicht
- Rottweiler: Treuer Beschützer & Familienhund
- Herkunft & Geschichte
- Aussehen & Rassestandard
- Charakter & Temperament
- Welpen: Sozialisierung, Erziehung & Gesundheit
- Pflege im Alltag
- Gesundheit & Vorsorge
- Training & Erziehung
- Ernährung & Gewicht
- Alltag & Beschäftigung
- Häufige Fragen
- Fazit
Rottweiler: Treuer Beschützer & Familienhund
Der Rottweiler ist eine der bekanntesten Hunderassen weltweit – stark, selbstbewusst und loyal. Ursprünglich als Treib- und Wachhund gezüchtet, überzeugt er heute sowohl als zuverlässiger Familienhund als auch als Gebrauchshund im Polizei- und Rettungsdienst. Sein kräftiger Körperbau und sein mutiger Charakter erfordern jedoch verantwortungsvolle Haltung, konsequente Erziehung und eine enge Bindung zu seinen Menschen.

Herkunft & Geschichte
Die Ursprünge des Rottweilers reichen bis in die Römerzeit zurück, wo Hunde Viehherden begleiteten. In der deutschen Stadt Rottweil entwickelte sich aus diesen Arbeitshunden der heutige Rottweiler – bekannt als „Metzgerhund“, da er Rinder trieb und Fleischwaren bewachte. Später wurde er als Schutz- und Diensthund geschätzt und ist heute weltweit im Einsatz.
Aussehen & Rassestandard
Rottweiler sind kräftige, muskulöse Hunde mit markantem, breitem Kopf. Das Fell ist kurz, dicht und schwarz mit klar abgegrenzten braunen Abzeichen. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von 61–68 cm, Hündinnen 56–63 cm. Das Gewicht liegt zwischen 35–60 kg. Typisch ist der selbstbewusste, wachsame Ausdruck.
Charakter & Temperament
Rottweiler sind selbstsichere, furchtlose und gleichzeitig sehr loyale Hunde. Mit guter Sozialisation sind sie ausgeglichene Familienhunde, die Kinder schützen und eng an ihre Bezugsperson gebunden sind. Sie besitzen eine hohe Wachsamkeit und starke Schutzinstinkte – ohne richtige Erziehung kann dies jedoch problematisch werden. Daher braucht der Rottweiler eine klare Führung und konsequente Regeln.
Rottweiler Welpen: Sozialisierung, Erziehung & Gesundheit
Rottweiler Welpen sollten früh und liebevoll an Menschen, Tiere und Alltagssituationen gewöhnt werden. Frühe Sozialisierung, klare Routinen und positive Verstärkung sind entscheidend, um einen sicheren und ausgeglichenen Hund zu entwickeln.
- Sozialisierung: Begegnungen mit Kindern, Hunden, Geräuschen.
- Stubenreinheit & Routinen: Feste Abläufe erleichtern das Lernen.
- Schonung der Gelenke: Keine Treppen oder Sprünge im Wachstum.
- Gesundheitsvorsorge: Seriöse Züchterwahl mit Fokus auf HD/ED-Untersuchungen.

Pflege im Alltag
Die Fellpflege ist unkompliziert – wöchentliches Bürsten reicht. Wichtiger sind Krallenpflege, Zahnreinigung und regelmäßige Gesundheitskontrolle. Da Rottweiler gerne aktiv sind, brauchen sie viel Bewegung und geistige Auslastung.
Gesundheit & Vorsorge
Rottweiler sind robuste Hunde, neigen aber zu Gelenkerkrankungen wie Hüft- oder Ellbogendysplasie. Auch Herzprobleme (Aortenstenose) können auftreten. Regelmäßige Tierarztbesuche, Gewichtskontrolle und gezielte Bewegung sind essenziell.
Training & Erziehung
Konsequenz, Ruhe und positive Verstärkung sind die Basis der Rottweiler-Erziehung. Wichtige Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ und ein sicherer Rückruf sind Pflicht. Frühes Training beugt Dominanzproblemen vor und stärkt die Bindung. Als intelligente Hunde lernen Rottweiler schnell, brauchen jedoch klare Grenzen.
Ernährung & Gewicht
Rottweiler neigen zu Übergewicht, was Gelenke und Herz belastet. Ein proteinreiches, ausgewogenes Futter mit angepassten Portionen ist wichtig. Leckerlis sollten in die Gesamtration eingerechnet werden. Frisches Wasser muss immer bereitstehen.
Alltag & Beschäftigung
Rottweiler brauchen körperliche und geistige Auslastung. Lange Spaziergänge, Nasenarbeit, Schutz- und Gehorsamstraining sowie Hundesportarten wie Fährtenarbeit eignen sich gut. In der Stadt sind klare Regeln, Leinenführung und vorausschauende Haltung notwendig. Praktisches Zubehör wie ein stabiles Hundehalsband und eine sichere Hundeleine sind unerlässlich.
Häufige Fragen
Ist der Rottweiler gefährlich?
Mit guter Erziehung und Sozialisation ist der Rottweiler ein loyaler, verlässlicher Hund. Ohne Führung kann er jedoch problematisch werden.
Passt ein Rottweiler zu Familien?
Ja, bei konsequenter Erziehung und klaren Regeln ist er ein liebevoller Familienhund, der Kinder oft instinktiv beschützt.
Wie viel Bewegung braucht er?
Tägliche Bewegung und geistige Auslastung sind Pflicht – Spaziergänge, Training und Spiele gehören zum Alltag.
Fazit
Der Rottweiler ist ein kraftvoller, intelligenter und loyaler Hund, der eine enge Bindung zu seiner Familie aufbaut. Mit der richtigen Erziehung, klarer Führung und ausreichend Beschäftigung ist er ein verlässlicher Begleiter – sowohl als Familienhund als auch als Schutz- und Gebrauchshund.

Steckbrief Rottweiler
Herkunft | Deutschland (Rottweil) |
Charakter | selbstbewusst, loyal, wachsam, mutig |
Größe | Rüde: 61–68 cm, Hündin: 56–63 cm |
Gewicht | 35–60 kg |
Fell | kurz, dicht, schwarz mit braunen Abzeichen |
Fellpflege | gering – wöchentliches Bürsten |
Bewegungsbedarf | hoch – tägliche Spaziergänge & Training |
Für Anfänger | bedingt geeignet – Erfahrung empfohlen |
Bellen | selten bis mäßig |
Lebenserwartung | 8–10 Jahre |
Typische Krankheiten | HD, ED, Herzprobleme |
Preis | ca. 1.200–2.500 € |
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