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Was dein Welpe in den ersten Wochen lernen sollte

Englische Bulldogge Welpe sitzt vor beigem Hintergrund und schaut neugierig in die Kamera.

Inhaltsverzeichnis

Warum die ersten Wochen entscheidend sind

Die ersten Wochen im neuen Zuhause sind für einen Welpen prägend. Alles, was er jetzt erlebt, beeinflusst sein Verhalten und seine Entwicklung nachhaltig. Eine gute Mischung aus Geduld, Konsequenz und liebevoller Führung sorgt dafür, dass er zu einem sicheren, entspannten und gut erzogenen Hund heranwächst.

Sozialisierung: Umwelt, Menschen und Tiere

Welpen sollten früh lernen, verschiedene Reize kennen und positiv zu verarbeiten. Dazu gehören:

  • Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen (Alter, Kleidung, Stimmen)
  • Kontakt zu anderen Hunden und – falls möglich – anderen Tierarten
  • Gewöhnung an Geräusche wie Verkehr, Haushaltsgeräte oder Kinderlärm

Positive Erlebnisse in dieser Zeit verhindern spätere Ängste und fördern ein sicheres Wesen.

Vier niedliche Cocker Spaniel Welpen schauen über eine rosa Wand und posieren für ein Foto.

Stubenreinheit

Ein wichtiger Schritt in den ersten Wochen ist die Stubenreinheit. Gehe regelmäßig mit deinem Welpen hinaus – nach dem Schlafen, Spielen und Fressen. Viel Lob im richtigen Moment beschleunigt den Lernprozess.

Ausführliche Tipps dazu findest du in unserem Artikel „Hund stubenrein bekommen: so klappt es stressfrei“.

Alleinbleiben

Auch wenn es schwerfällt: Dein Welpe sollte langsam lernen, kurze Zeit allein zu bleiben. Beginne mit wenigen Minuten und steigere die Dauer Schritt für Schritt. So vermeidest du Trennungsängste.

Grundkommandos

Frühe Basics legen den Grundstein für späteres Training. Dazu gehören einfache Kommandos wie:

Nutze kurze, spielerische Trainingseinheiten von 3–5 Minuten, um den Spaßfaktor hochzuhalten.

Leinenführigkeit

Gewöhne deinen Welpen früh an Halsband oder Geschirr und eine leichte Leine. Die ersten Spaziergänge sollten kurz und positiv sein. Weitere Tipps findest du im Ratgeber „Leinenführigkeit trainieren – so gelingt’s“.

Beißhemmung

Welpen erkunden die Welt mit ihrem Maul. Es ist wichtig, dass sie lernen, beim Spielen nicht fest zuzupacken. Unterbrich das Spiel kurz, wenn er zu grob wird, und biete ein Kau- oder Zerrspielzeug an.

Weißer Welpe beißt spielerisch in die Hand seines Besitzers während des Trainings zur Beißhemmung.

Gewöhnung an Pflege

Je früher dein Welpe an Pflegerituale gewöhnt wird, desto stressfreier werden diese später. Dazu gehören:

  • Bürsten und Fellpflege
  • Pfoten und Krallen kontrollieren
  • Ohren- und Zahnpflege
  • Gewöhnung an Tierarztbesuche

Fazit

In den ersten Wochen legt dein Welpe das Fundament für ein harmonisches Leben an deiner Seite. Mit klarer Führung, positiver Verstärkung und viel Liebe schaffst du beste Voraussetzungen für seine Entwicklung. Wenn du gerade erst einen Welpen aufgenommen hast, lies auch unseren Artikel „Die ersten Schritte, wenn ein Welpe einzieht“ – dort findest du wertvolle Tipps für den Start.

Infoblock: Häufige Fehler

  • Zu viel Training auf einmal – Überforderung vermeiden
  • Unklare Regeln oder inkonsequentes Verhalten
  • Mangelnde Sozialisierung in der sensiblen Phase
  • Keine Geduld bei Stubenreinheit oder Grundkommandos

Tabelle: Auf einen Blick

Alter 8–16 Wochen (erste Eingewöhnungsphase)
Wichtige Lernziele Sozialisierung, Stubenreinheit, Grundkommandos, Pflegegewöhnung
Trainingsdauer Kurz (3–5 Minuten) mehrmals täglich
Hilfsmittel Leichte Leine, Halsband/Geschirr, Spielzeug, Leckerli
Sozialisierungsziel Positive Erfahrungen mit Menschen, Tieren, Geräuschen
Wichtige Hinweise Geduld, Konsequenz, positive Verstärkung

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