Inhaltsverzeichnis
- Warum die ersten Wochen entscheidend sind
- Sozialisierung: Umwelt, Menschen und Tiere
- Stubenreinheit
- Alleinbleiben
- Grundkommandos
- Leinenführigkeit
- Beißhemmung
- Gewöhnung an Pflege
- Fazit
- Infoblock: Häufige Fehler
- Tabelle: Auf einen Blick
Warum die ersten Wochen entscheidend sind
Die ersten Wochen im neuen Zuhause sind für einen Welpen prägend. Alles, was er jetzt erlebt, beeinflusst sein Verhalten und seine Entwicklung nachhaltig. Eine gute Mischung aus Geduld, Konsequenz und liebevoller Führung sorgt dafür, dass er zu einem sicheren, entspannten und gut erzogenen Hund heranwächst.
Sozialisierung: Umwelt, Menschen und Tiere
Welpen sollten früh lernen, verschiedene Reize kennen und positiv zu verarbeiten. Dazu gehören:
- Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen (Alter, Kleidung, Stimmen)
- Kontakt zu anderen Hunden und – falls möglich – anderen Tierarten
- Gewöhnung an Geräusche wie Verkehr, Haushaltsgeräte oder Kinderlärm
Positive Erlebnisse in dieser Zeit verhindern spätere Ängste und fördern ein sicheres Wesen.

Stubenreinheit
Ein wichtiger Schritt in den ersten Wochen ist die Stubenreinheit. Gehe regelmäßig mit deinem Welpen hinaus – nach dem Schlafen, Spielen und Fressen. Viel Lob im richtigen Moment beschleunigt den Lernprozess.
Ausführliche Tipps dazu findest du in unserem Artikel „Hund stubenrein bekommen: so klappt es stressfrei“.
Alleinbleiben
Auch wenn es schwerfällt: Dein Welpe sollte langsam lernen, kurze Zeit allein zu bleiben. Beginne mit wenigen Minuten und steigere die Dauer Schritt für Schritt. So vermeidest du Trennungsängste.
Grundkommandos
Frühe Basics legen den Grundstein für späteres Training. Dazu gehören einfache Kommandos wie:
- Sitz
- Platz
- Hier (Rückruf)
Nutze kurze, spielerische Trainingseinheiten von 3–5 Minuten, um den Spaßfaktor hochzuhalten.
Leinenführigkeit
Gewöhne deinen Welpen früh an Halsband oder Geschirr und eine leichte Leine. Die ersten Spaziergänge sollten kurz und positiv sein. Weitere Tipps findest du im Ratgeber „Leinenführigkeit trainieren – so gelingt’s“.
Beißhemmung
Welpen erkunden die Welt mit ihrem Maul. Es ist wichtig, dass sie lernen, beim Spielen nicht fest zuzupacken. Unterbrich das Spiel kurz, wenn er zu grob wird, und biete ein Kau- oder Zerrspielzeug an.

Gewöhnung an Pflege
Je früher dein Welpe an Pflegerituale gewöhnt wird, desto stressfreier werden diese später. Dazu gehören:
- Bürsten und Fellpflege
- Pfoten und Krallen kontrollieren
- Ohren- und Zahnpflege
- Gewöhnung an Tierarztbesuche
Fazit
In den ersten Wochen legt dein Welpe das Fundament für ein harmonisches Leben an deiner Seite. Mit klarer Führung, positiver Verstärkung und viel Liebe schaffst du beste Voraussetzungen für seine Entwicklung. Wenn du gerade erst einen Welpen aufgenommen hast, lies auch unseren Artikel „Die ersten Schritte, wenn ein Welpe einzieht“ – dort findest du wertvolle Tipps für den Start.
Infoblock: Häufige Fehler
- Zu viel Training auf einmal – Überforderung vermeiden
- Unklare Regeln oder inkonsequentes Verhalten
- Mangelnde Sozialisierung in der sensiblen Phase
- Keine Geduld bei Stubenreinheit oder Grundkommandos
Tabelle: Auf einen Blick
Alter | 8–16 Wochen (erste Eingewöhnungsphase) |
Wichtige Lernziele | Sozialisierung, Stubenreinheit, Grundkommandos, Pflegegewöhnung |
Trainingsdauer | Kurz (3–5 Minuten) mehrmals täglich |
Hilfsmittel | Leichte Leine, Halsband/Geschirr, Spielzeug, Leckerli |
Sozialisierungsziel | Positive Erfahrungen mit Menschen, Tieren, Geräuschen |
Wichtige Hinweise | Geduld, Konsequenz, positive Verstärkung |
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